Ein Jahr vergangen und er rechnet immer noch…

Es hat nun fast ein Jahr gedauert,
doch jetzt melde ich mich wieder mit einem neuen Beitrag in meinem Baublog!

Was soll ich davon halten, wenn auch die x-te überarbeitete Rechnung des Architekten falsch ist, er die vereinbarte Abrechnungsgrundlage nicht richtig angewendet hat?  Wenn die HOAI 2009 Dinge vorgibt, wie man abrechnen darf, ein anderes Vorgehen aber ausschließt und eben genau diese anderen Dinge angesetzt und abgerechnet wurden? Und dies, ich betone, die x-te Version, der x-te nachgebesserte Stand der Rechnung ist?

Ich weiß nicht, ob dies in Richtung Fahrlässigkeit geht oder man bereits Betrug (weil bewusst gemacht) vermuten könnte. Im besten Fall ist es einfach nur nachlässig. Aber auch dann bin ich mir ziemlich sicher, dass ich mit einem solchen Architekten eigentlich nicht zusammen-
arbeiten möchte, mir von ihm mein Haus planen lassen möchte. Was ist, wenn diese
großzügige Herangehensweise auch bei anderen Dinge der Fall ist, beim Fundament und der Statik zum Beispiel…

Nun bekommt besagter Fachmann wiederum eine Chance, die Rechnung nach der gültigen vertraglichen Grundlage zu erstellen. Ich bin mal gespannt, was dabei raus kommen wird. Und mit mir alle anderen Prozessbeteiligten auch

Und über den Hinweis des Gerichts in Bezug auf das vorhandene Raumbuch
berichte ich in meinem nächsten Eintrag….

Wenn das Geld für den Rechtsweg fehlt

Bild_GA_v23-05-15_Bericht-Baublog
Am letzten Wochenende, in der Ausgasbe vom 23.05.2015 hat der Generalanzeiger Bonn über den aktuellen Stand meines Bauerlebnisses berichtet – und meinen mühsamen Weg, irgenwie doch noch zu meinem Recht zu kommen.

Hier die lesbare PDF des Berichtes

 

Lang, länger, Verlängerung – die wievielte?

?????????????????????????????
Da kommt gerade mal wieder ein Schreiben des Landgerichtes Bonn rein.

Der Architekt erbittet erneut Fristverlängerung für die Zahlung der 6.000,- €
Vorschuss für den Gutachter. Ist ja erst die xte Fristverlängerung….

Der Gutachter wurde nun auch vom Gericht gebeten, Stellung zu seinen
Honorarforderungen zu nehmen….

Jetzt bin ich ja mal gespannt, ob und wann es tatsächlich zur Zahlung
des Kostenvorschusses kommt….

6.000,- € für ein – sagen wir mal – totes Pferd – nicht schlecht.
Habe ich schon erwähnt, dass die gesamten Prozesskosten die strittigen
Forderungen inzwischen um ein Vielfaches überstiegen haben.

Aber vielleicht gewinnt der Architekt im März (10.3.) ja das Verfahren gegen
den befreundeten Bauherrn aus Rheinbach, dann ist er sicher wieder flüssig.

Über diese Brücke…

DSC03813

Das Provisorium des Hauseingangs ist nach 4 Jahren nicht mehr ganz so belastbar…

Der Hauseingang wird verstärkt. Nachdem das Provisorium bereits im 4. Winter hält, muss es
verstärkt werden, um auch im Frühjahr noch meine Gäste und meinen Geschäftsbesuch
sicher ins Haus zu tragen. Mehr als 80 kg Gewicht wird aktuell schon schwierig.
Hier fangen die Bretter deutlich an zu knacken, also ran DSC03812und selbst ist der Bauherr/die Bauherrin ….

Denn man weiß ja nie, wie lange sich der Prozess noch zieht.
Ist doch kurz vor Weihnachten erst wieder ein Schreiben des Gerichts eingetroffen, das erneut die 6.000 ,- € Kostenvorschuss für das
Gutachten (Richtigkeit der Rechnung des Architekten) fordert.

DSC03811Bislang hat das Verfahren bereits deutlich mehr Geld verschlungen,
also die Höhe der eingeforderten
offenen Rechnung des Architekten, die er (ich wiederhole dies einfach nur nochmals an dieser Stelle) einklagt….

Warten wir ab, wie es weitergeht….

Wasser marsch!

DSC03804Der Vorteil eines durchlässigen Kellerbodens ist, dass das Wasser einfach so abfließt.
Dies ist wichtig, vor allem, wenn der Kellerboden keinen Wasserablauf hat.

Schön ist auch das Gefälle des Bodens. So sammelt sich das Wasser einfach dort, wo der alte Ablauf nach außen in der Kellerwand war. Doof ist nur, dass die Planung diesen nicht mehr vorsieht. Der Umbau also dafür gesorgt hat, dass es keinen Wasserabfluss mehr nach außen gibt. Was bin ich froh, dass die Kellerwände dicht sind, so sammelt sich Wasser im Keller nur noch, wenn die Waschmaschine – so wie in diesem Fall – Probleme bereitet.

DSC03806 DSC03803 DSC03805

Ich sage danke für diese fachmännische Beratung und
Planung, Herr Architekt in Euskirchen. Richtig gut gemacht!

Halt, stopp, was schreibe ich. Die Kellerabdichtung hat der
Architekt ja gar nicht vorgeschlagen, sondern sogar negiert.
Also vielen Dank an meinen Bauunternehmer in Köln.
Er hat darauf bestanden, die Wände abzudichten.